Archive | Juni 2012

Politische Korrektheit

Unsere Kultur hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr die politische Korrektheit entwickelt.
In vielen demokratischen Ländern ist die Gleichstellung aller Bürger vorgesehen.
Minderheiten konnten sich auf diese Berufen, nicht umsonst verwenden wir das Wort ‚Neger‘ nicht mehr.
Von den Diskriminierten gingen die Impulse in unseren Sprachgebrauch, in unser Bewusstsein.

Heute fühlen sich viele Bürger belastet von der politischen Korrektheit.
Es sollte doch selbstverständlich sein die Empfindlichkeiten aller ernstzunehmen, dies ist ein Schritt, der vielen Schritte zu einer gerechten Gesellschaft.
Wir benötigen eine positive Haltung der Menschen zum politisch korrekten.

Es sind Wunden entstanden, diese müssen heilen. Dort mit Absicht oder Unkenntnis zu stochern ermöglicht keine Heilung.

Ende des Staates

Der demokratische Staat entwickelt sich, mit Glück zu einer teilhabenden Gesellschaft.

Bei Wikipedia wird die komplexeste ethnologische Gesellschaftsform mit Staat gleichgesetzt, und sogar mit einer klassischen Top-Down Vorgehensweise:
„Staaten sind die komplexeste Organisationsform von Gesellschaften und teilen besonders in ihrer frühen Form viele Eigenschaften mit den Häuptlingstümern. “
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_(Soziologie)

Wollen wir nicht eine Weiterentwicklung der Gesellschaftsform?
Transparente Prozesse, Liquid Democracy, und kultureller Fortschritt führen zu einer poststaats Gesellschafft.

Ein zukünftiger Wikipediaeintrag:

„Die ‚teilhabenden Zivilisationen‘ entwickelten sich in freien Gesellschaften der vorherigen Staatsformen.
Aufgrund eines Globalenbewusstseins entstand, aus technologischen Fortschritt und Ressourcenknappheit eine informierte Gesellschaft.

Die in demokratischen Staaten entwickelten Verfassungen, die Bürgergleichstellungen und Beteiligungen vorsahen, führten zu einer gebildeten Gesellschaft, welche diese Demokratien weiterentwickelte.
Freiheiten und Gleichstellungen ermöglichten schnell eine breite Bildungsschicht, auf dieser gründete ein technologischer Fortschritt.
Grundsätzliche Elemente der Verfassungen wurden eingefordert.
Durch früherer Revolutionen wuchs ein Verständnis für einen friedlichen und gerechten Wandel.
Die Gesellschaft erlebte einen sozialen Fortschritt, welcher sich exponential auf das Wissen der Bürger auswirkte.
Aufgrund der negativen Assoziation des Wortes ‚Staat‘ wurde die Verwendung des Wortes immer ungebräuchlicher.“