Stadtentwicklung 2.0

Diejenigen von euch, die schon länger in Hamburg wohnen kennen noch den Park Fiction Planungscontainer. Der stand dort eine gefühlte Ewigkeit. So viele tolle Ideen wurden gesammelt, ich dachte das wird nie realisiert, unrealistisch. Und heute macht selbst der Bezirk mit dem Park Werbung.

Währe er kein Kunst (Documenta) Projekt gewesen, währe er wohl Heute auch noch fiktion.
Bürgerbeteiligung war vor 15 Jahren noch seltener als Heute. Und wie können wir es Heute besser machen?
Deshalb musste ich an Parkfiktion denken. Dieser Planungscontainer stand wie ein Beteiligungsdenkmal. Und das Ergebnis war fantastisch.

Weshalb macht man es nicht immer so? Sobald etwas bauliches im Kiez angedacht wird, stellt man den Bürgern einen Planungscontainer an den Ort. Alle sehen offentsichtlich, dass sich etwas ändern wird und können sich Informieren und einbringen. Wenn wir diese Container vernetzen, können wir ein Planungscontainer-Archiv anlegen. Stadtplaner müssen sozial aktiver werden, und die Container betreuen. Lokale Gruppen hätten ein temporäres Büro.

Es ist solch ein einfacher und direkter Weg der Bürgerbeteiligung.

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